Wilhelm Hasemann und Alfred Stieglitz als Wegbereiter der Moderne?
Eine deutsch-amerikanische Künstlerfreundschaft.
Wer hätte jemals gedacht, dass das idyllische Landschaftsbild in und um Gutach die Kunstszene der amerikanischen Großstadt New York beeinflussen würde? Anhand neuer kunstgeschichtlicher Forschungsergebnisse illustriert das Kunstmuseum Hasemann-Liebich in einer multimedialen Ausstellung erstmals Geschichte und Auswirkungen einer Künstlerfreundschaft, die in der einschlägigen Kunstgeschichte bisher nicht gewürdigt wurden.
Der Schwarzwaldmaler Wilhelm Hasemann (1850-1913) und der deutsch-amerikanische Fotokunst-Pionier Alfred Stieglitz (1864-1946) begegneten sich im späten 19. Jahrhundert. Obwohl sie unterschiedlicher nicht hätten sein können, verband sie eine lebenslange Freundschaft, geprägt von einem intensiven künstlerischen Austausch.
Die Ausstellung stellt repräsentative Werke beider Künstler gegenüber und hinterfragt nicht ohne provokative Anmutung die Verwobenheit ihres Oeuvres in Bezug auf ihre jeweilige Art der Motivbehandlung und konsequenten Verfolgung eigener Visionen und damit letztlich auch den Einfluss eines dedizierten Schwarzwald-Malers auf die Werke und Aktivitäten eines US-amerikanischen Großstädters, der wiederum die Entwicklung der Fotokunst in der Moderne maßgeblich prägte.
So. 26. November 2023, 14 Uhr: Vernissage
Einführung in die Ausstellung: Dr. Chiara Seidl
Sa. 17. Februar 2024, 16 Uhr: Vortrag Dr. Chiara Seidl „Hasemann und Stieglitz – Eine Künstlerfreundschaft“
So. 18. Februar 2024, 16 Uhr:
Kuratorinführung Dr. Chiara Seidl und Finissage
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Samstag, Sonn- und Feiertag von 14:00 bis 17:00 Uhr.